Dinge, die ich kaufen möchte, parke ich zuerst als Link in GoodLinks. Hashtag: „Shopping“. Liegen sie dort ein Weilchen, verschwindet manchmal die Kauflust. Andererseits kuratiere ich so eine perfekte Liste für potenzielle Geschenke – respektive Geschenkideen für Freunde und die Familie.
GoodLinks speichert grundsätzlich alle Adressen, die ich mir im Netz merken möchte – inklusive Read-it-Later-Artikeln.
Allerdings sichere ich dort keine Lesezeichen, auf die ich tagtäglich zugreife …
Dieses Dutzend häufig aufgerufener Webseiten liegt nämlich als „Favorites“ in Quiche – leider ohne Synchronisation zwischen meinen Computern. Das ändert sich hoffentlich, wenn die iPad-Version des Browsers mal alle TestFlight-Flugstunden absolviert hat.
Einer dieser „Favorites“ ist tinypad.app – eine sortierte Absprungplattform für mehr Lesezeichen. Als generelle Startseite im Browser ist mir das junge Projekt noch eine Spur zu langsam, allerdings funktioniert es als clevere und aufgeräumte Erweiterung meiner Bookmarks.
Links für aktuelle Projekte verwaltet DoMarks. Es ist für mich eine ausgelagerte und temporäre Verwaltung von Netzinhalten, an denen ich arbeite. Es finden sich dort eigentlich nie mehr als 50 aktive Links gleichzeitig.
Dort hake ich Webadressen als „completed“ ab und lasse sie nach einem Monat automatisch entfernen. Es ist ein Sammelbecken, das regelmäßig abgelassen wird, um den Überblick zu behalten.
Das M1 iPad Air war im Jahr 2022 ein fantastischer Deal – insbesondere für den Preis in seiner Basisausstattung. Allerdings verfügte diese Version lediglich über 64 GB und das Upgrade auf 256 GB kostete unverhältnismäßige 170 EUR.
Meine Ma folgte meinem (!) damaligen Rat und ließ Sparsamkeit gewinnen. Heute fliegt uns der damalige Geiz um die Ohren.
Allerdings haben wir den knappen Speicherplatz kaum selbst verschuldet: iCloud-Fotos belegen trotz „Speicher optimieren“ dauerhaft über 10 GB – ohne eine dokumentierte Chance, diese Reservierung zu begrenzen. Sich komplett vom Fotozugriff zu trennen, ist keine Option: Dieses iPad ist ihr einziger Computer.
Zweiter Übeltäter: iPadOS-Updates in ähnlich großen Dimensionen, die zuerst heruntergeladen und vor der Installation zusätzlich noch entpackt werden wollen. Je nach OS-Aktualisierung will man dafür fünfzehn Gigabyte in petto haben – mal mehr, mal weniger. Wobei „mehr“ immer zu bevorzugen ist.
Obendrein benötigen Apples Betriebssysteme nämlich ein wenig Luft zum Atmen: unter zwanzig Gigabyte freien Speicherplatz will man meiner eigenen Erfahrung nach nicht rutschen. Mit weniger Spielraum streiken Funktionen; dort hört der Spaß auf.
Also wurde getan, was jeder Sohn tun würde: Ich tauschte mein M1 iPad Air der fünften Generation mit 256 GB gegen das identische 64-GB-Modell meiner Ma – schlicht deshalb, weil’s nicht mein einziges iPad ist (und ich das Ärgernis etwas einfacher mitigieren kann).
Diese Geschichte aus dem familiären Tech-Support endet mit der direkten Datenübertragung von iPad zu iPad. Allerdings schlug sie zuerst fehl, weil das 64-GB-Modell nicht genug freien Speicher hatte, um das letzte iPadOS-Update zu installieren …
I disagree. Trevor Noah war absolut „chill“; Trevor Noah ist nicht das Problem.
Egal ob Apple, Samsung, OpenAI oder Google: Alle produzieren inzwischen lupenreine Infomercials – lediglich unterschiedlich verpackt.
Ob man auf solchen Events oder über Influencer:innen von neuen Produkten erfährt, ist inzwischen austauschbar; eine tatsächlich kritische Auseinandersetzung folgt ohnehin erst viel später.
Ich kann Werbeveranstaltungen mit Celebrities, wie in dieser Woche bei Google, wenig abgewinnen, quäle mich aber andererseits auch nicht durch Live-Coding-Sessions auf OpenAI-Keynotes.
Apples Hochglanz-Spots fehlt inzwischen der Glanz und das Neue aus den Anfangszeiten. Mit schnellen Cuts schätze ich dort jedoch weiterhin die komprimierte Informationsvermittlung.
Eine Rückkehr zu früheren Live-Präsentationen erscheint mir für Apple weiterhin unrealistisch. Sie mögen ihr fehlerfreies Format, auch wenn sie sich die Möglichkeit offenhalten, in einem kleineren Rahmen persönlich auf Bühnen zu treten.
Verklärte Vergangenheit: Die Rufe nach Live-Präsentationen vergessen, wie zäh selbst einige Steve-Jobs-Keynotes waren – insbesondere die Demos. Andererseits fehlt genau dieser Steve Jobs, der selbst eine Werbeveranstaltung zum Samstagabendprogramm machen konnte.
Aber genau wie das Samstagabendprogramm haben auch Tech-Keynotes heute nicht mehr diesen Stellenwert.
Als Tipp bereits vorgestellt, hier aber nochmals explizit in Szene gesetzt: Screeny ist seit einigen Monaten meine häufig genutzte App, um Screenshots in die passenden Gehäuserahmen zu quetschen.
Extravagant ist hier die Möglichkeit, bequem in einen Bildausschnitt zu zoomen, ohne dafür eine Bildbearbeitung anzukurbeln. Das setzt oft Details in den Fokus, die sonst nicht so deutlich hervorstechen.
Außerdem exportiert Screeny kurze Clips bewegter Screencasts, lässt sich per MCP ansprechen und läuft inzwischen auch auf iPadOS und macOS.
Ein Einmalkauf, der sich für mich bereits vielfach bezahlt gemacht hat.
Previously, a double press of the Digital Crown would surface your currently open apps, allowing you to switch between them or close them. Now, a double press does the same thing as a single press: opening the new dynamic app grid. I used the App Switcher infrequently, but when I did, it was useful, so I hope Apple reverses course.
Bis zur aktuellen Beta 5 hielt sich meine Hoffnung, dass Apple die Doppelbelegung der Digital Crown – der Doppelklick führte ins „watchOS Dock“ – nicht komplett streicht. Das bremst den Wechsel zwischen Apps nämlich signifikant aus.
Selbst das Verhalten vor watchOS 10, bei dem ein Doppelklick schlicht zur zuletzt geöffneten Anwendung sprang, war besser als die Abkürzung generell zu entfernen.
Zugegeben: Der App-Umschalter ließ nie glorreich multitasken. Trotzdem war es immer der schnellere Weg, um zwischen einer Handvoll der zuletzt genutzten Anwendungen hin und her zu springen.
Solange das neue „dynamische App-Raster“ keine vollständig freie Belegung zulässt, mit der ihr Apps dort dauerhaft anspinnt, ist es kein Ersatz. Und selbst dann ist es lediglich eine feste Auswahl und ersetzt nicht den Verlauf der zuletzt verwendeten Apps.
Es ist vollkommen in Ordnung, Apples Uhr lediglich für Fitness, Kommunikation und als Uhr zu benutzen. Diese 15 Apps zeigen jedoch, was darüber hinaus möglich ist.
Exakt ein Jahr lang sortiere ich nun schon Fotos aus – und zwar täglich.
Pflichtbewusst, fast religiös, bin ich dieser täglichen Aufgabe nachgekommen. Keinen Tag habe ich verpasst; irgendwie konnte ich immer ein paar Minuten fürs Ausmisten finden und so über ein paar schöne Erinnerungen stolpern.
Schlussendlich konnte ich meine Bibliothek um zirka 15.000 Fotos reduzieren – und dabei einigen Aufnahmen gleich noch ein Herz verpassen.
ByePhotos adaptiert die grundsätzliche Idee, sich über Tinder-Style-Wischgesten für oder gegen Bilder zu entscheiden. Shutter Declutter ließ mich im Gegensatz dazu ganze Bilderstrecken ignorieren und lediglich die misslungenen Aufnahmen löschen.
Nicht so bei ByePhotos: Es fordert von euch eine explizite Entscheidung: behalten oder wegwerfen?
Pro Foto trefft ihr diese Auswahl und ByePhotos zählt mit: Eine Prozentanzeige zeigt, wie viele Fotos ihr bereits „reviewed“ habt.
Dieses Konzept ist für mich motivierend genug, noch mal anzufangen … insbesondere weil ich bislang meine rund 3.000 Videoclips komplett ignoriert habe. Hier kann ich meine Bibliothek nach Dateityp oder Album filtern (Screenshots, Favoriten etc.), was die Durchsicht erheblich vereinfacht.
ByePhotos bietet zusätzlich die Möglichkeit, eure Schnappschüsse gesammelt in Alben zu stecken, Videos und Fotos kleinzurechnen sowie Miniänderungen direkt vorzunehmen – etwa einen besseren Zuschnitt. Nicht selten habe ich mir das im letzten Jahr gewünscht, war dann aber immer zu faul, das jeweilige Bild in der Bibliothek aufzustöbern.
Wie schon vor einem Jahr betont: Gesparter Speicherplatz ist mir relativ egal, ich genieße die Übersichtlichkeit.